Supervision - Teamsupervision Berlin

Supervision ist eine Beratungsform vor allem für Mitarbeiter in psychosozialen aber auch immer mehr in anderen Berufsbereichen. In der Beratung lernen Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen ihr berufliches (oder auch ehrenamtliches) Handeln zu überprüfen und Schritt für Schritt zu verbessern. In der Supervision werden die praktische Arbeit, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Mitarbeitern und ihren Klienten, die Zusammenarbeit im Team oder auch in der Organisation analysiert und auf Möglichkeiten der Verbesserung hin überprüft. Die Teilnehmer vereinbaren mit dem Supervisor Arbeitsziele.

Neben meiner Tätigkeit als Psychotherapeut Berlin und Supervisor biete ich ebenfalls Coaching an. Informtionen zum Coaching finden Sie hier online. Falls Sie nicht wissen, welches Angebot für Sie in Frage kommt, melden Sie sich bei mir - ich biete Ihnen gerne dazu eine kurze Beratung.

 

In der Supervision unterscheiden man folgende Bereiche:

Einzelsupervision

In Einzelgesprächen besprechen Supervisand und Supervisor die berufliche Situation des Supervisanden. Vorteil der Einzelsupervision ist die niedrige Hemmschwelle bei der Besprechung privater Details, die in manchen Fällen nötig sein wird. Gesprochen wird insbesondere über das persönliche Verhalten des Supervisanden, sowie die jeweiligen Werte, die dem Verhalten zu Grunde liegen. Persönliche Erfahrungen, Gedanken und Gefühle müssen analysiert und in Zusammenhang mit der beruflichen Situation gebracht werden.

Fallsupervision

Die Fallsupervision dient dazu, über einen bestimmen "Fall", bzw. über einen bestimmen Klienten oder Patienten zu sprechen, mit dem mehrere Teammitglieder oder Berufsgruppen zu tun haben. Das trifft beispielsweise auf Fälle zu, die gleichzeitig vom Jugendamt, von Psychologen und dem Gericht betreut werden. In der Fallsupervision treffen sich die verschiedenen Betreuer, besprechen die besonderen Umstände des Falles und planen gemeinsame Strategien und Möglichkeiten der Verbesserung in der Betreuung. Diese Form der Supervision zielt in zwei verschiedene Richtungen: Einerseits soll die Betreuung des Falles verbessert, andererseits sollen die Betreuer selbst deutlich entlastet werden.

Gruppensupervision

In der Gruppensupervision begegnen sich Mitarbeiter aus verschiedensten Instititutionen und Berufsfeldern, um sich auszutauschen. Die Supervisanden lernen von den Erfahrungen und Methoden anderer, wodurch sich ihre Perspektive deutlich erweitert - manchmal auch grundlegend verschiebt. Die Gruppe zeigt dabei deutlich, welche Konflikte, aber auch welche Ressourcen für die jeweilige Arbeit typisch und bestimmend sind. Aus diesem Wissen lassen sich wirksame Lösungswege ableiten. Jeder Teilnehmer der Gruppensupervision bringt sich ein und wechselt innerhalb der Beratung zwischen dem Prozess des Lehrens und des Lernens.

Teamsupervision

Die Teamsupervison dient der Verbesserung der Teamarbeit, des Umgangs der Teammitglieder untereinander und - als oberstes Ziel - der Verbesserung der Betreuung des gemeinsamen Klienten bzw. Patienten. Ziel der Teamsupervsion ist das gemeinsame Lernen, um mit Hilfe der entstehenden Synerergieeffekte neue Lösungswege zu finden. Besprochen werden in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit im Allgemeinen, sowie gemeinsame Ziele, Prozesse und Strukturen. Unter Umständen geht es ebenfalls darum, die persönlichen und gemeinsamen Werte und die eigene Kultur und die Kultur im Team zu analysieren.

Lehrsupervision

In der Lehrsupervision, auch Ausbildungssupervision genannt, lernen angehende Supervisoren die Methode der Supervision. Behandelt und geübt wird der Umgang mit den anderen Supervisanden. Dazu muss über die eigene Persönlichkeit und die eigene Praxissituation gesprochen werden. Besprochen wird ebenfalls die Rolle des Supervisors dem Supervisanden und der Institution des Supervisanden gegenüber. Die Lehrsupervision kann sowohl als Einzel-  als auch als Gruppensupervision stattfinden.

 

Herbert Marten

Tel. 030 - 814 11 17