Therapieablauf

In der Regel erfolgt eine telefonische Kontaktaufnahme oder eine per e-mail. Erste Fragen können so besprochen und Informationen zur Praxis gegeben werden. Wird ein Erstgespräch vereinbart, dann erfolgt eine Terminvereinbarung.
In bis zu fünf probatorischen Sitzungen werden die Diagnose und die Indikation für eine Psychotherapie als Kassenleistung geprüft und erprobt, ob eine vertrauensvolle Patient/in/Therapeut Arbeitsbeziehung sich entwickeln kann. Patient/In und Therapeut entscheiden dann gemeinsam, ob eine Verhaltenstherapie die richtige Methode der Wahl ist. Ein ärztlicher Konsiliarbericht wird eingeholt.
Anschließend wird die Therapie bei der zuständigen Krankenkasse beantragt. Nach einer Kurzzeittherapie (25 Stunden) kann mit einem Umwandlungsantrag eine Langzeittherapie (weitere 20 Stunden) beantragt werden. Im Falle einer Langzeittherapie geht mein Antrag anonymisiert an einen externen Gutachter. Bei einer Befürwortung durch diesen Gutachter erteilt die Krankenkasse i.d.R. ihre Zustimmung.
Informationen zur Durchführung der Behandlung lesen Sie bitte unter dem Punkt „Verhaltenstherapie“ nach.

Zur Klärung gegenseitiger Verpflichtungen und Rechte wird ein Behandlungsvertrag über Schweigepflicht, Datenschutz, Terminvereinbarungen, Ausfallhonorar etc. geschlossen.
Für die Therapiesitzungen werden feste – zu Beginn meist wöchentliche – Termine vereinbart. Der Therapeut ist verpflichtet, die Behandlung zweckmäßig und wirtschaftlich, jeweils an den aktuellen Standards aus Wissenschaft und Praxis ausgerichtet, durchzuführen. Der Behandlungserfolg ist jedoch neben einer hohen fachlichen Qualität wesentlich von einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung und von der aktuellen Mitarbeit auf Patientenseite abhängig. Im Therapieverlauf werden daher von Patient/In und Therapeut gemeinsame Zwischenbilanzen gezogen. Zur Sicherung des Therapieerfolgs befindet sich der Therapeut in regelmäßigem kollegialen Austausch (Interversion bzw. Supervision), in dem mit anonymisierten Pat.-Daten über Therapieverläufe beraten wird.
Psychotherapie ist eine zeitbegrenzte Intervention, die darauf abzielt, Probleme durchzuarbeiten und Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln. Gegen Ende der Therapie werden daher die Vorbereitung auf die „Zeit danach“ und die Rückfallprophylaxe im Vordergrund stehen.
Die Wiederaufnahme einer Behandlung und ein Behandlerwechsel – auch in der laufenden Therapie – sind möglich, wenn dies sich als erforderlich erweist.
Tel. 030 - 814 11 17