Angststörung: Therapie in Berlin

 

Sie leiden an einer Angststörung und suchen nach einer Therapie in Berlin? Zunächst sollten Sie eine gesicherte Diagnose einholen, damit Sie wissen, ob eine Psychotherapie oder andere Maßnahmen geeignet sind, um Ihnen wirkungsvoll und nachhaltig zu helfen.

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Angststörungen sind sehr gut heilbar. Je früher Sie mit einer Therapie beginnen, umso größer sind Ihre Erfolgsaussichten und umso schneller werden Sie Behandlungserfolge verspüren. Aber auch wenn Sie schon lange an Angststörungen oder Panikattacken leiden, gibt es keinen Grund für Pessimismus: Auch eine Angststörung, die schon chronische Züge angenommen hat, lässt sich sehr gut behandeln und heilen.

 

Angst ist nicht gleich Störung

Angst ist eine äußerst wichtige menschliche Emotion, die unser Überleben als Spezies gesichert hat. Und Angst sichert auch weiterhin das Leben jedes Einzelnen. Ein Leben ohne Angst ist schlichtweg nicht möglich, ja nicht einmal wünschenswert. Dennoch kann Angst überhand nehmen und ihren natürlichen Sinn dadurch verlieren. Wiederkehrende Ängste erleben jedoch viele, wenn nicht sogar die meisten Menschen, ohne dass bei ihnen von einer “Störung” gesprochen werden kann. Daher muss Ihnen ein ausgebildeter Psychotherapeut, ein Psychologe oder ein Psychiater eine gesicherte Diagnose stellen, damit Sie erfolgreich gegen eine Angststörung vorgehen können.

 

Wann spricht man von einer “Angststörung”?

Der Übergang zwischen “normalen” Ängsten, die immer wieder oder auch gehäuft auftreten, und einer massiven Angststörung ist fließend. Daher ist es für Sie persönlich sehr schwer zu beurteilen, ob und ab welchem Zeitpunkt Sie sich professionelle Hilfe suchen sollten. Sollten Sie unsicher sein, wenden Sie sich vertrauensvoll an mich: Ich berate Sie gern.

Eine Angststörung ist, ganz allgemein betrachtet, durch drei Kriterien gekennzeichnet:

  • Angst und Ursache stehen in keinem Verhältnis zu einander; die Angst erscheint unverhältnismäßig und übertrieben.
  • Das Angstgefühl ist sehr ausgeprägt, hält lange an und verursacht vielleicht sogar körperliche Beschwerden.
  • Die Ängste führen zu Einschränkungen in bestimmten Lebensbereichen.

Wenn auf Ihre Angstgefühle zwei dieser drei Kriterien zutreffen, dann leiden Sie an einer Angststörung: Sie sollten entweder eine Therapie machen oder sich von professioneller Seite über Maßnahmen zur Selbsthilfe beraten lassen und diese gewissenhaft anwenden. Wenn Sie nichts gegen Ihre Ängste unternehmen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass von selbst eine Besserung eintritt. Und bedenken Sie: Je früher Sie eine Angststörung Therapie beginnen, umso höher sind Ihre Erfolgsaussichten und umso schneller wird Ihr Leidensdruck nachlassen.

 

Höhenangst

Angststörungen mit einer Verhaltenstherapie behandeln

Als Psychotherapeut wende ich bevorzugt die kognitive Verhaltenstherapie an, die sich bei der Heilung von Angststörungen bewährt hat. Zwischen 80 bis 90 Prozent der Angststörungen können mit einer kognitiven Verhaltenstherapie erfolgreich behandelt werden. Diese Behandlungserfolge sind dauerhaft: Auch nach Jahren stellen sich bei den Betroffenen keine Angststörungen oder Panikattacken mehr ein. Wichtig für den Erfolg der Angststörung Therapie ist, dass sie ganz genau auf die jeweiligen Ängste des Betroffenen abgestimmt ist. Daher ist es wichtig, dass wir uns gemeinsam vor Ihrer Therapie darüber beraten, ob die Verhaltenstherapie ideal auf Ihre spezifische Situation reagieren kann. Die 10 bis 20 Prozent der Menschen, denen mit einer Verhaltenstherapie nicht geholfen werden konnte, gehen darauf zurück, dass die Therapie nicht individuell genug ausgerichtet war.

 

In der Therapie geht es darum, sich den eigenen Ängsten nach und nach zu stellen. Dabei machen Betroffene die Erfahrung, dass angenommene Gefahren keine wirkliche Bedrohung darstellen. Es wird immer und immer wieder erlebt, dass eine befürchtete Situation oder ein mit Angst erwartetes Ereignis gar nicht eintritt, wodurch die Angst mit der Zeit immer weiter abnimmt. Diese Art neue Erfahrungen zu sammeln, um Gefühle nachhaltig zu ändern, nennt man auch “Konfrontationstherapie”. Aber keine Sorge! Es geht nicht um eine Schocktherapie oder eine Therapie, die Sie stark unter Stress setzt: Wir werden uns sehr behutsam Ihren persönlichen Ängsten nähern und Sie können in Ruhe “üben”, Ihre Ängste selbst zu bewältigen. Eine Verhaltenstherapie in Berlin bietet Ihnen in diesem Sinne “Hilfe zur Selbsthilfe”. Wir benötigen Zeit für die Angststörung Therapie - und die nehmen wir uns auch.

 

Flugangst
Flugangst
Ursachen erkennen - Ängste bannen

Wichtig für Sie und den Behandlungserfolg ist es, dass wir gemeinsam die Ursachen Ihrer Ängste erkennen. Angststörungen entstehen zumeist durch die Kombination vieler Faktoren. Oft kommt zu einer Veranlagung eine belastende Situation - eine Krise, ein traumatisches Erlebnis oder lang anhaltender Stress - und so wird eine Angststörung ausgelöst.

 

Häufig reagieren Menschen dann damit, bestimmten Situationen auszuweichen. Dadurch stellt sich allerdings ein weiterer negativer Effekt ein: Das Vermeidungsverhalten verstärkt die Angststörung noch, statt zu einer Entlastung zu führen.

 

Zudem verzerren Ängste die Wahrnehmung. In unserer Angststörung Therapie können Sie lernen, Ihre Gedanken positiv zu beeinflussen und wieder eine “normale”, das heißt möglichst objektive Wahrnehmung zu erlangen. Sie erfahren in der Therapie, welche Ursachen Ihre Angststörung hat, aber auch, welche Faktoren Ihre Ängste aufrechterhalten. Das Wissen um diese Dinge bringt den Betroffenen oftmals schon eine große Erleichterung. Mit Hilfe bestimmter verhaltenstherapeutischer Übungen werden Ihre Ängste dann letztendlich vollständig verschwinden.

 

Durch weitere begleitende Therapien, beispielsweise eine Burnout Therapie oder eine Prokrastination Therapie, können auch Probleme gelöst werden, die im Zuge der Angst aufgetreten sind.

 

Angst vor engen Räumen
Angst vor engen Räumen
Panikattacken und körperliche Beschwerden durch Angst

Wer Panikattacken erlebt, der kennt die körperlichen Beschwerden, die sie begleiten. Und auch starke Ängste führen zu körperlich sehr unangenehmen Erscheinungen. Die körperlichen Beschwerden lösen wiederum Angst aus, was zu einem Teufelskreis von Angst und Panik führt. Sie werden in der Therapie erleben und erfahren, dass die körperlichen Symptome an sich harmlos sind und nicht zu (oftmals befürchteten) Ohnmachtsanfällen oder gar zu einem Herzinfarkt oder ähnlichem führen. Sie werden erfahren, dass Ihre Angst und Aufregung, also Ihre Psyche, die Beschwerden auslöst und diese keine direkten körperlichen Ursachen haben. Und auch dieses Wissen und Erleben wird Sie entlasten. Sie können zudem in der Therapie lernen, Ihre Wahrnehmung von Ihren körperlichen Beschwerden weg nach außen zu lenken und auch dies führt mit der Zeit dazu, dass unangenehme Gefühle, Angst und Panik nachlassen.

 

Und was können Sie selbst tun, um Ihre Therapie zu unterstützen?

Sie können verschiedene Entspannungsübungen machen und Entspannungstechniken erlernen. Dazu zählt beispielsweise das Autogene Training, die Progressive Muskelrelaxation (PMR nach Jacobson) oder die Biofeedback-Methode, die Sie mit Hilfe Ihres Hausarztes oder eines Facharztes erlernen können. Ein weiteres wirkungsvolles Mittel gegen Angststörungen ist Sport. Sie unterstützen mit allen diesen Maßnahmen Ihre Behandlung oder können diese anwenden, schon bevor Sie sich in Behandlung begeben.

 

Nehmen Sie Kontakt zu meiner Praxis auf

Wenn Sie unsicher sind, ob und welche Art der Angststörung Therapie für Sie geeignet ist oder wenn Sie eine gesicherte Diagnose benötigen, melden Sie sich doch in meiner Praxis in Berlin Wilmersdorf. Ich berate Sie gern. Ich informiere Sie über die Behandlung und die Erfolgsaussichten einer Behandlung, die sich Angst, Panikattacken oder auch Phobien widmet. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Tel. 030 - 814 11 17

Herbert Marten